Dienstag, 17. November 2015

Happy Düfte im Ballylickey House & ...(2) - Die Halbinsel Beara

... am Wochenende fragte mich jemand, wann es denn endlich weitergehe, mit meiner Irlandreise...
 Also gut, dann auf zur Halbinsel Beara...


Nein, es ist kein Fehler... Der Ring of Beara wurde dieses Jahr (2015) "anderesherum" befahren und so musste der Wegweiser von 2014 umgedreht werden... und damit wird auch gleich sichtbar, dass ich hier Bilder aus beiden Jahren zeigen werde. Sonne, Nebelgrau, Regen, die Farben und das Licht des Frühjahrs und die des Sommer, schön beieinander.


Der bekanntere Ring of Kerry, mit seinen über 170 km, liegt nördlich vom Ring of Beara (ca. 140 km). Ersterer ist ein Touristen-Magnet und entsprechend "gut besucht" während  der zweite ruhiger und beschaulicher ist. Auch hat er einen Ort, an dem sich "unser" magischer Steinkreis befindet, jedoch für Busse hat er "leider" keine Wendemöglichkeit vorgesehen ...und das ist toll. Der Steinkreis gehörte uns quasi allein...

Eliane Zimmermann begleitete uns an diesem ersten Tag, als perfekte Reiseleiterin, über den Ring of Beara. Wir fuhren vorbei an atemberaubenden Ausblicken auf die Bucht und auf den Atlantik, vorbei an alten Steinhäusern und Ruinen, vorbei an Ogham Steinen, vorbei an den "Hausherren" der Weiden - den Schafen, manchmal in Gesellschaft von Kühen und Pferden, vorbei an bizarren oder monumentalen Formationen von Felsgestein auf den kargen, aber satt grünen Weiden, hinabschauend auf zerklüfteten Felsen in der Brandung ...

Es soll wohl mehr als 250 Schattierungen von Grün (nicht von Grau!!!) auf der Grünen Insel geben - ich habe es nicht nachgezählt, aber es könnte hinkommen. Möglicherweise trägt das unglaublich faszinierende, ständig wechselnde, südwest-irische Licht kräftig dazu bei. Innerhalb weniger Minuten kann sich die Bildszene eines Ortes völlig anders präsentieren. Unsere Kameras haben sich manchmal fast "heiss gelaufen" - vorallem bei den Busfahrten (kleiner gemütlicher Bus).

Der Halt an Plätzen, die in Erinnerung bleiben: die Ruinen des alten O’Sullivan Bere Castle, das "Buddhist Retreat Centre", der DEREENATAGGART STONE CIRCLE, der alte Friedhof von KILCATHERINE, der Platz der "HAG OF BEARA",  der Orte EYERIES und CASTLETOWNBERE..., darüber sollen nun die Bilder erzählen.

O’Sullivan Bere Castle

Das Wetter, düster, neblig begleitet von edlem irischen Regen, passte hervorragend zur geheimnisvollen Stimmung des Ortes, an der Ruine des O'Sullivan Bere Castle


Das "Buddhist Retreat Centre"

...und die Farben des Atlantik (2014 oben und 2015 unten)



Der alte Friedhof von KILCATHERINE

Auf diesem alten Friedhof soll Hardy Krüger junor, trauernd am Grab seiner verstorbenen (Film)Frau gestanden haben. (Robin Pilcher: Jenseits des Ozeans)



  HAG OF BEARA


Auf der Grünen Insel sind auch die "Postkästen" grün... in CASTLETOWNBERE


Unterwegs mit Eliane Zimmermann
Ist man schnell genug und erwischt die Kamera die richtige Lücke gelingen manchmal auch Bilder...
Ein stehender Stein (li.oben) mit der Göttin Morrigu (?). 


Die HAUSHERREN



EYERIES

Selbst bei trüben Wetter strahlen die Farben. Lila und Pink liegen gut im Rennen... Rot und Grün auch



Die blaue Wand.
So viel Blau habe ich noch nie gesehen. ...und davor stand eine Bank... und das Grün lag zu Füssen...


Die lila Tür in die Anderswelt?

...nein, nicht ein Foto aus Griechenland - es ist Irland! Dieses Blau war unglaublich, völlig mit dem Himmel abgestimmt...


Der Steinkreis DEREENATAGGART STONE CIRCLE

...und aus dem Jahr 2014. Der Leuchtturm, den man gut sehen konnte. 2015 lag er wohl hinter der grauen Nieselregenwand...


...bis bald.

Kommentare:

  1. super-collagen, vielen dank für diese schönen erinnerungen aus zwei sommern!

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  2. Hey....ich bekomme richtig Sehnsucht, Eliane mal wieder zu besuchen!!!! So schöne Aufnahmen und JA, da sieht es wirklich so aus!!!! ich durfte es schon sehen!

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  3. So schön die vertrauten Gegenden zu sehen, es ist doch immer ein bisschen anders, auch die Blicke, das Wetter und trotzdem kommen viele Erinnerungen hoch. Das Foto mit der blauen Wand ist großartig und gut nachvollziehbar, dass kräftige Farben eingesetzt werden, denn manche Sommer verstecken den Himmel viel zu oft, da kann man Aufmunterung sicher gut gebrauchen.
    Liebe Grüße und eine schöne Vorweihnachtszeit
    Elisabeth

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