Sonntag, 27. September 2015

Happy Düfte im Ballylickey House & Wilde Möhre auf Irish (1)

Am 14.08.2015 ging es von Jena Richtung Berlin Schönefeld. 37°C im Angebot! Der eigene Zustand - wegen Überhitzung geschlossen. Und trotzdem den Flughafen rechtzeitig (nicht pünklich) erreicht. Nun, da war es fast noch "hitziger". Dafür kam die Erfrischung in Dublin 14°C ...und die Jacke war im Koffer ganz unten... Ich versuchte mental mit dieser Situation fertig zu werden. In Gedanken kam ich aus der Sauna (Berlin) und stieg ins kalte Tauchbecken (Dublin) - irgendwie hat es funktioniert, eine Erkältung verschonte mich.

...unfassbar, es sind schon wieder sechs Wochen vergangen, als ich meinen Fuß in den Park mit perfektem (englischem) grünem (irischem) Rasen von Ballylickey House & Chalets setzte. Ein Ort mit paradiesischer Atmosphäre. Ein Ort, um aus der Alltags-Welt zu fallen...
Ballylickey House in der Bantry Bay, zwischen Glengarriff und Bantry in West Cork.


Ich wollte diesen Bericht über die Duftwoche in einem Ritt schreiben, merkte aber schnell, das geht gar nicht - es waren so viele schöne Erlebnisse in dieser Woche. Also wird es Teile davon geben...


Ballylickey House war einst das Heim der ersten Botanikerin Irlands, Ellen Hutchins (1785-1815), sie verbrachte hier eine Zeit ihres kurzen Lebens. Mehr dazu hier.
Somit ist es nicht verwunderlich, dass sich auch 200 Jahre später Pflanzen- und Aromabegeisterte aus Deutschland, Österreich, Schweiz, Luxemburg, Südtirol, Asien u.a. hier treffen. An diesem Ort sind Botanische Tradition, Atmosphäre und Eliane Zimmermann, mit ihrem großen Duft-Pflanzen-Herz, vereint. Es hat sich herumgesprochen, dass diese Duft- und Gartenwochen ein unvergessliches Erlebnis sind.

Ach ja, da wäre noch zu erwähnen: eine der längsten Küstenstraßen der Welt, der Wild Atlantic Way mit 2.500 Kilometern, führt an Ballylickey vorbei. Es sei Irlands spektakulärste Küstenstraße ...und abenteuerlichste möchte ich hinzufügen. Fahrkünste sind sehr gefragt und von überaus großem Vorteil. Mögen alle Gnome und Feen gnädig sein und an manchen Stellen KEINEN Gegenverkehr schicken ...ich hab's gesehen...

...und etwas anderes noch.
Wer hat denn hier seinen weißen Bart verloren, doch nicht etwa ein Leprechaun, ein alter kleiner Mann mit weißem Bart (Hoffentlich, jetzt nicht ohne!) aus dem Kleinen Volk (s. hier) . Gab es vielleicht einen Kampf beim Bewachen des Goldschatz-Topfes am Ende des Regenbogens?


Sieht sehr dramatisch aus! Ausser Kampfspuren war niemand zu sehen, da oben auf dem Healy Pass (296 m), wo sich die Grafschaft Cork und Grafschaft Kerry treffen. ... und Schafe...

Für das Kleine Volk gibt es sogar eine eigene Tankstelle...
Es geht weiter mit Teil 2:



Kommentare:

  1. ach wie schön, deine fotos sind sooo schön geworden! das wetter hat aber auch sowas von mitgespielt... kurze zeit später war ja ellen-hutchins-woche, sie ist in diesem haus sogar geboren worden, bereits ihr großvater hatte es gemietet. erst zwei oder so jahre vor ihrem viel zu frühen tod zog sie, besser flüchtete sie nach ardnagashel, der eine bruder war durchgedreht. ich durfe echte briefe von ihr "lesen" (watt ne klaue!), wie aufregend, sie wurde in unserem speiseraum ausgestellt, zusammen mit ihrer fetten riesigen enzyklopädie, die ich schon mal vor viele jahren mit nach hause nehmen durfte. hach, das war ein aufregender sommer, und so ermüdend, morgen nacht muss meine so extrem überarbeitete neuauflage schwupp zum verlag...

    AntwortenLöschen
  2. Ach, liebe Christine - du schaffst es wieder einmal, das Grüne-Insel-Fernweh in mir zu wecken.
    Die Fotos machen reisesüchtig, die kleine Tankstelle - sowas schönes.
    Aber wie du weißt, war ich ja in anderer Gegend unterwegs. Guck mal, ob du dieses Liebespaar schon mal irgendwo gesehen hast - oder wenigstens einen Teil davon :-)
    http://www.allerley-kraeuterey.blogspot.de/2015/09/krauterreise-russland-teil-iii.html

    Alles Liebe
    Heidi

    AntwortenLöschen